{"id":6178,"date":"2019-12-23T22:00:03","date_gmt":"2019-12-23T12:30:03","guid":{"rendered":"https:\/\/rundreise.4lima.de\/?p=6178"},"modified":"2019-12-23T22:00:03","modified_gmt":"2019-12-23T12:30:03","slug":"2019-12-23-tag-1-666-4a-6m-22dteilstrecke-39-kmgesamtstrecke-30-5141-km","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/rundreise.dosiek.de\/?p=6178","title":{"rendered":"2019\/12\/23,\u00a0Tag\u00a01.666 (4a 6m 22d),<br \/>Teilstrecke: 3,9\u00a0km,<br \/>Gesamtstrecke: 30.514,1\u00a0km"},"content":{"rendered":"<p>In Portland hatte uns die Rezeption darauf aufmerksam gemacht, dass es nach Weihnachten auf der <a target=\"_blank\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Great_Ocean_Road\" class=\"myAMap01\" rel=\"nobox noopener noreferrer\"><span class=\"mySpanLinkInText\">Great Ocean Road<\/span><\/a> sehr voll w\u00fcrde. Wir tr\u00f6steten uns damit, dass wir zur Not im Zelt \u00fcbernachten k\u00f6nnten. Wenn es dann jedoch wie in den letzten Tagen erneut regnen w\u00fcrde, w\u00e4re es angesichts der relativ niedrigen Nachttemperatur in einem Hotel sehr viel angenehmer. Deshalb wollten wir den Aufenthalt in <a target=\"_blank\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Warrnambool\" class=\"myAMap01\" rel=\"nobox noopener noreferrer\"><span class=\"mySpanLinkInText\">Warrnambool<\/span><\/a> nutzen, um Unterk\u00fcnfte zu reservieren. Dabei stellten wir fest, dass es nur noch wenige, extrem teure freie Unterk\u00fcnfte an der Great Ocean Road gab. Zu unserer \u00dcberraschung waren selbst die Campingpl\u00e4tze ausgebucht und deren Betreiber weisen darauf hin, dass nicht der Platz das begrenzende Kriterium sei, sondern die Personenanzahl.<\/p>\n<p>Der kritische Abschnitt auf dem Weg nach Melbourne ist zwar nicht sonderlich lang, da jedoch einige H\u00f6henmeter zu bew\u00e4ltigen sind, erwarten wir etliche \u00dcbernachtungen, die alle wild durchzuf\u00fchren uns zu unbequem erschien. Wir erwogen zun\u00e4chst, das Ende der Hauptferienzeit in Warrnambool abzuwarten. Doch einerseits waren in Warrnambool keine passenden Unterk\u00fcnfte mehr zu buchen und andererseits w\u00e4re es in Warrnambool auf Dauer zu langweilig geworden. Gleiches traf auf Unterk\u00fcnfte in der weiteren Umgebung der Great Ocean Road zu. Angesichts dieser Rahmenbedingungen erschien es uns am sinnvollsten, die Zeit bis zum Abflauen der Peak Season in Melbourne zu verbringen.<\/p>\n<p>Was wir im Internet \u00fcber die M\u00f6glichkeiten, mit dem Zug oder der Bahn Melbourne zu erreichen, erfuhren, lie\u00df noch Fragen offen: Busse transportieren auf der Strecke keine Fahrr\u00e4der. Die Bahn begrenzt das Gep\u00e4ck lt. Internetauftritt auf zwei St\u00fcck mit jeweils maximal 20&nbsp;kg. Fahrr\u00e4der werden nur mitgenommen, wenn daf\u00fcr noch Platz ist. Wie verfahren wird, wenn unsere Fahrr\u00e4der nicht mitgenommen werden k\u00f6nnen, ob es M\u00f6glichkeiten gibt, Gep\u00e4ck aufzugeben, wo und wann das zu geschehen hat, ob wir umsteigen m\u00fcssen, ob wir ausreichend Zeit haben, R\u00e4der und Gep\u00e4ck ein- und auszuladen und ob wir so kurz vor Weihnachten \u00fcberhaupt eine Chance haben, mit unseren R\u00e4dern transportiert zu werden, hofften wir am Bahnhof kl\u00e4ren zu k\u00f6nnen. In Deutschland h\u00e4tten wir in einer vergleichbaren Situation, selbst wenn wir nicht einen Tag vor Heiligabend h\u00e4tten fahren wollen, aufgegeben. Da wir jedoch stets festgestellt hatten, dass der Service au\u00dferhalb Deutschlands sehr viel besser war als der der DB, informierten wir uns am Morgen des 22. Dezember am Bahnhof von Warrnambool. Das Gewicht schien ebenso wenig ein Problem zu sein wie die sehr viel h\u00f6here Gep\u00e4ckanzahl und es waren f\u00fcr den 23. Dezember nur wenige Pl\u00e4tze reserviert. Gep\u00e4ck und Fahrr\u00e4der werden zudem ohne Aufpreis auf das gegen\u00fcber Deutschland ohnehin g\u00fcnstige Ticket bef\u00f6rdert. Der Zug wird in Warrnambool eingesetzt und endet in der Southern Cross Station von Melbourne, unserem Ziel. Bereits eine halbe Stunde vor Abfahrt k\u00f6nnten wir die R\u00e4der und das Gep\u00e4ck einladen und dass unsere Fahrr\u00e4der keinen Platz f\u00e4nden, wurde von dem \u00e4u\u00dferst freundlichen Bahnbediensteten als sehr unwahrscheinlich bezeichnet. Und selbst wenn der Fall eintreten sollte, w\u00fcrde man uns mit dem n\u00e4chsten Zug mitnehmen. Dennoch entschieden wir uns f\u00fcr den ersten Zug um 6:06 Uhr, da wir vermuteten, dass der nicht so voll seien w\u00fcrde wie die folgenden.<\/p>\n<p>Als N\u00e4chstes stand die Buchung einer Unterkunft an. Erwartungsgem\u00e4\u00df liegen die wenigen noch verf\u00fcgbaren bezahlbaren Hotelzimmer weit au\u00dferhalb des Stadtzentrums. Erst die Ausweitung der Suche auf Serviced Apartments und Privatunterk\u00fcnfte f\u00fchrte zu akzeptablen Ergebnissen. Wir versuchten daher mittags eines der Serviced Apartments \u00fcber Airbnb zu reservieren. Der Vermieter hat bei diesem Anbieter 24 Stunden Zeit, die Reservierung zu best\u00e4tigen. Im ung\u00fcnstigsten Fall h\u00e4tten wir also die Frist in Melbourne abwarten m\u00fcssen, um dann zu erfahren, dass das Apartment nicht mehr verf\u00fcgbar sei. Keine befriedigende Aussicht, weswegen wir uns vorgenommen hatten, bei einer nicht rechtzeitige erhaltenen Zusage unsere Anfrage zur\u00fcckzuziehen und uns um eine andere Unterkunft zu bem\u00fchen. So lange mussten wir nicht warten. Am sp\u00e4ten Nachmittag wurde uns mitgeteilt, dass die angefragte Unterkunft bereits vergeben sei. Bei der erneuten Suche, diesmal mit der Einschr\u00e4nkung, dass nur solche Unterk\u00fcnfte angeboten werden, f\u00fcr die es keiner Buchungsbest\u00e4tigung bedarf, stie\u00dfen wir auf das erstaunlich g\u00fcnstige Angebot eines Apartments im CBD (Central Business District), dem normalerweise teuersten Stadtteil. Besonders aussagekr\u00e4ftig waren die Informationen zu diesem Apartment nicht. Die wenigen Fotos stammten offensichtlich aus dem Verkaufsprospekt f\u00fcr das Objekt und es gab keine Rezensionen ehemaliger Mieter. Wir gingen dennoch das Risiko ein und buchten.<\/p>\n<p>Am 23. Dezember klingelte der Wecker um 4:15 Uhr. Als wir den Bahnhof erreichten, empfing uns ein freundlicher, hilfsbereiter Schaffner und wir konnten das Gep\u00e4ck und die R\u00e4der in den Gep\u00e4ckbereich des bereitgestellten Zuges laden. Es gab nicht einmal den Hinweis, dass die Bahn nicht verpflichtet sei, so viele und teilweise \u00fcber dem Gewichtslimit liegende Gep\u00e4ckst\u00fccke zu bef\u00f6rdern.<\/p>\n<p>Wir kamen p\u00fcnktlich in Melbourne an und erreichten das Hochhaus mit unserem Apartment nach kurzer Fahrt. Von dort informierten wir den Vermieter, der mit seiner Frau kurz darauf eintraf. Dagmar wartete mit den Fahrr\u00e4dern vor dem Eingang, w\u00e4hrend Diez sich das in der 16. Etage liegende Apartment zeigen lie\u00df. Es ist deutlich moderner und besser als der Preis erwarten lie\u00df: Voll ausgestattet mit vierflammigem Gasherd, Backofen, Mikrowelle, K\u00fchl-Gefrierkombination, Wi-Fi, Flachbildschirm, Klimaanlage, Waschmaschine, abtrennbarem Schlafbereich, einem Balkon, auf dem W\u00e4sche getrocknet werden kann und die Fahrr\u00e4der ihren Platz fanden. Wie alle Hausbewohner k\u00f6nnen wir zus\u00e4tzlich die Bereiche in der ersten (Spa mit Swimmingpool) und 53. Etage (Aufenthaltsbereich mit Kaminecke, umlaufendem Balkon und weitem Blick \u00fcber die Stadt, Sitzinseln, K\u00fcche und Grill) nutzen. Erst als uns er\u00f6ffnet wurde, dass wir die ersten Mieter seien und das Angebot erst kurz vor unserer Buchung geschaltet worden ist, verstanden wir das offensichtliche Missverh\u00e4ltnis zwischen Preis und Leistung. Ein Problem gab es noch zu l\u00f6sen: Die Unterbringung der Fahrr\u00e4der. Die Vermieter hatten keine Probleme damit, die R\u00e4der auf den Balkon zu stellen. Sie wiesen jedoch darauf hin, dass Fahrr\u00e4der in dem Geb\u00e4ude nicht gestattet seien. Sie stimmten zu, dass wir versuchen k\u00f6nnten, die Fahrr\u00e4der w\u00e4hrend einer Abwesenheit des Pf\u00f6rtners in das Apartment zu schmuggeln. Wir fingen also an, das Gep\u00e4ck zum Fahrstuhl zu tragen. Bereits beim ersten St\u00fcck, das Diez in das Apartment brachte, sprach ihn der Pf\u00f6rtner an. Diez fragte ihn, ob er uns, das Gep\u00e4ck und die Fahrr\u00e4der mit dem Fahrstuhl, der \u00fcblicherweise die Autos in die Parketagen bringt, zum Lieferanteneingang in der dritten Etage fahren lassen k\u00f6nne. Erstaunt erkundigte sich der Pf\u00f6rtner nach unserer bisherigen Reise, als er sah, dass wir mit Fahrr\u00e4dern unterwegs sind. Schnell kamen wir mit dem aus Hyderabad stammenden Pf\u00f6rtner ins Gespr\u00e4ch \u00fcber die Sch\u00f6nheit Indiens und die kulinarischen Vorz\u00fcge der indischen K\u00fcche. Dass wir unsere Fahrr\u00e4der nicht mit ins Zimmer nehmen d\u00fcrften, war dann kein Thema mehr. Stattdessen half er uns, des Gep\u00e4ck ins Apartment zu tragen.<\/p>\n<p>Das Apartment haben wir bis zum 13. Januar gebucht und wir freuen uns, es so gut getroffen zu haben.<\/p>\n<p><div class=\"leaflet-map WPLeafletMap\" style=\"height:500px; width:100%;\"><\/div><script>\nwindow.WPLeafletMapPlugin = window.WPLeafletMapPlugin || [];\nwindow.WPLeafletMapPlugin.push(function WPLeafletMapShortcode() {\/*<script>*\/\nvar baseUrl = atob('aHR0cHM6Ly97c30udGlsZS5vcGVuc3RyZWV0bWFwLm9yZy97en0ve3h9L3t5fS5wbmc=');\nvar base = (!baseUrl && window.MQ) ?\n    window.MQ.mapLayer() : L.tileLayer(baseUrl,\n        L.Util.extend({}, {\n            detectRetina: 0,\n        },\n        {\"subdomains\":\"abc\",\"noWrap\":false,\"maxZoom\":20}        )\n    );\n    var options = L.Util.extend({}, {\n        layers: [base],\n        attributionControl: false\n    },\n    {\"zoomControl\":false,\"scrollWheelZoom\":true,\"doubleClickZoom\":false,\"fitBounds\":true,\"minZoom\":0,\"maxZoom\":20,\"maxBounds\":null,\"attribution\":\"<a href=\\\"http:\\\/\\\/leafletjs.com\\\" title=\\\"A JS library for interactive maps\\\">Leaflet<\\\/a>; \\u00a9 <a href=\\\"http:\\\/\\\/www.openstreetmap.org\\\/copyright\\\">OpenStreetMap<\\\/a> contributors\"},\n    {});\nwindow.WPLeafletMapPlugin.createMap(options).setView([0,0],12);window.WPLeafletMapPlugin.createScale({});});<\/script>\n[elevation gpx=\/wp-content\/uploads\/gpx\/2019-12-23.gpx ]<br \/>\n[layerswitch ]<br \/>\n[fullscreen ]<br \/>\n[zoomhomemap =true ]<\/p>\n<section class=\"mySection\" data-featherlight-gallery=\"\" data-featherlight-filter=\"a.myAImg01\">\n\t<p class=\"cFlexAufnDatum\" style=\"margin-top: 0px;margin-bottom: 0px;padding-top: 10px;\"><span class=\"cFlexSpanAufnDatum\">Aufnahmedatum 23\/12\/2019<\/span><\/p>\t<div class=\"cFlexDivProFigures\" style=\"margin-top: 0px;margin-left: 0px;margin-bottom: 0px;\">\n\t\t<div class=\"cFlexColumnProImgAndCaption\">\n\t\t\t<div class=\"cFlexDivProImg\">\n\t\t\t\t<a target=\"_blank\" href=\"wp-content\\uploads\\images\\2019\\201912\\20191223_094255.jpg\" class=\"cFlexAInCaption\" rel=\"lightbox noopener noreferrer\"><img decoding=\"async\" class=\"cFlexImg\" src=\"wp-content\\uploads\\images\\2019\\201912\\Thumbs\\20191223_094255.jpg\" alt=\"Ankunft im Melbourne Southern Cross Bahnhof gegen 9:30 Uhr\"\/><\/a>\n\t\t\t<\/div>\n\t\t\t<p class=\"cFlexCaptiontext\"><!-- 20191223_094255wok1v.jpg -->Ankunft im Melbourne Southern Cross Bahnhof gegen 9:30 Uhr<\/p>\n\t\t<\/div>\n\t\t<div class=\"cFlexColumnProImgAndCaption\">\n\t\t\t<div class=\"cFlexDivProImg\">\n\t\t\t\t<a target=\"_blank\" href=\"wp-content\\uploads\\images\\2019\\201912\\20191223_101301.jpg\" class=\"cFlexAInCaption\" rel=\"lightbox noopener noreferrer\"><img decoding=\"async\" class=\"cFlexImg\" src=\"wp-content\\uploads\\images\\2019\\201912\\Thumbs\\20191223_101301.jpg\" alt=\"Wir haben das Hochhaus mit unserem Apartment erreicht\"\/><\/a>\n\t\t\t<\/div>\n\t\t\t<p class=\"cFlexCaptiontext\"><!-- 20191223_101301lxjia.jpg -->Wir haben das Hochhaus mit unserem Apartment erreicht&nbsp;&nbsp;<a class=\"cFlexAInCaption\" target=\"_blank\" href=\"https:\/\/www.google.com\/maps\/search\/-37.809118,144.960866\/@-37.809118,144.960866,13z\" rel=\"nobox noopener noreferrer\"><span class=\"tooltip\"><span class=\"myWo\">Wo?<\/span><span class=\"tooltiptext\">Nach Rechtsklick<br>au\u00dferhalb \u00f6ffnen<\/span><\/span><\/a><\/p>\n\t\t<\/div>\n\t\t<div class=\"cFlexColumnProImgAndCaption\">\n\t\t\t<div class=\"cFlexDivProImg\">\n\t\t\t\t<a target=\"_blank\" href=\"wp-content\\uploads\\images\\2019\\201912\\20191223_203636.jpg\" class=\"cFlexAInCaption\" rel=\"lightbox noopener noreferrer\"><img decoding=\"async\" class=\"cFlexImg\" src=\"wp-content\\uploads\\images\\2019\\201912\\Thumbs\\20191223_203636.jpg\" alt=\"Den Tag lie\u00dfen wir in der 53. Etage bei K\u00e4se, Wein und mit dem Blick \u00fcber die Stadt ausklingen\"\/><\/a>\n\t\t\t<\/div>\n\t\t\t<p class=\"cFlexCaptiontext\"><!-- 20191223_203636y8j5q.jpg -->Den Tag lie\u00dfen wir in der 53. Etage bei K\u00e4se, Wein und mit dem Blick \u00fcber die Stadt ausklingen<\/p>\n\t\t<\/div>\n\t<\/div>\n<\/section>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In Portland hatte uns die Rezeption darauf aufmerksam gemacht, dass es nach Weihnachten auf der Great Ocean Road sehr voll w\u00fcrde. Wir tr\u00f6steten uns damit, dass wir zur Not im Zelt \u00fcbernachten k\u00f6nnten. 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