{"id":4227,"date":"2017-09-06T22:00:02","date_gmt":"2017-09-06T19:00:02","guid":{"rendered":"https:\/\/rundreise.4lima.de\/?p=4227"},"modified":"2017-09-06T22:00:02","modified_gmt":"2017-09-06T19:00:02","slug":"20170906-tag-828-2a-3m-5dteilstrecke-755-kmgesamtstrecke-12-9896-km","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/rundreise.dosiek.de\/?p=4227","title":{"rendered":"2017\/09\/06,\u00a0Tag 828 (2a 3m 5d),<br \/>Teilstrecke: 75,5\u00a0km,<br \/>Gesamtstrecke: 12.989,6\u00a0km"},"content":{"rendered":"<p>Um 4:00 Uhr Ortszeit landeten wir in Goa. Nachdem wir unser Gep\u00e4ck und die R\u00e4der entgegengenommen hatten, mussten die R\u00e4der wieder fahrbereit gemacht werden. Erleichtert stellten wir fest, dass Fahrr\u00e4der und Taschen den Transport ohne Schaden \u00fcberstanden hatten. Gegen 6:00 Uhr waren die R\u00e4der wieder gepackt und wir freuten uns auf das neue Land. F\u00fcr die von uns jetzt nicht mehr ben\u00f6tigten Plastiktaschen und die Taschen des Handgep\u00e4cks fanden wir dankbare Abnehmer und wurden von den vielen interessierten Zuschauern herzlich verabschiedet.<\/p>\n<p>Obwohl wir Goa bereits von zwei vorherigen Reisen kannten, war der erste Eindruck nach dem Verlassen des Flughafens \u00fcberw\u00e4ltigend. Zum einen war es nicht mehr so hei\u00df wie im S\u00fcden Irans und den Emiraten, zum anderen empfing uns ein sattgr\u00fcnes Land. Nach vielen Wochen, die wir in den trockenen, w\u00fcsten\u00e4hnlichen Regionen der T\u00fcrkei und des Irans verbracht hatten, eine Augenweide und ein Kontrast, wie er st\u00e4rker nicht seien k\u00f6nnte. Die Ger\u00fcche, die Vegetation, die typischen Autos, die Sprache, all das vermittelte uns das Gef\u00fchl, an einen vertrauten, liebenswerten Ort zur\u00fcckgekommen zu sein. Konzentration ist dennoch gefragt bis wir den Linksverkehr verinnerlicht haben.<\/p>\n<p>Diez hatte eine kurze, nach S\u00fcden f\u00fchrende Strecke vorgesehen. Wir wollen nochmals Galgibag im S\u00fcden Goas besuchen, das vom Flughafen nach etwa 68&nbsp;km zu erreichen ist. Auf dem Weg dorthin erstreckt sich ein 25&nbsp;km langer Sandstrand, den wir diesmal kennenlernen wollen. Von der Stra\u00dfe nach S\u00fcden zweigen Stichstra\u00dfen ab, die zu den Strandabschnitten f\u00fchren. In den kleinen Siedlungen, die \u00fcber diese Stichstra\u00dfen erreicht werden k\u00f6nnen, finden sich zahlreiche Privath\u00e4user, die Zimmer vermieten. Anders als in den nur sp\u00e4rlich besiedelten Gegenden der T\u00fcrkei oder Irans war es daher nicht erforderlich, sich im Vorfeld Gedanken dar\u00fcber zu machen, in welcher Unterkunft wir unterkommen k\u00f6nnen. Beim dritten Abstecher Richtung Strand stie\u00dfen wir zun\u00e4chst auf den <a target=\"_blank\" href=\"http:\/\/www.selecthotels.co.in\/heritage-village-club-goa\/\" class=\"myAMap01\" rel=\"noopener\"><span class=\"mySpanLinkInText\">Heritage Village Club Goa<\/span><\/a>. Die Anlage machte einen guten Eindruck und schien vorwiegend von Indern genutzt zu werden, was ein gutes Preis-Leistungsverh\u00e4ltnis erwarten l\u00e4sst. Die etwa 108&nbsp;\u20ac f\u00fcr die \u00dcbernachtung und das Fr\u00fchst\u00fcck waren uns dann doch zu viel. Auf dem Weg durch einen lichten Palmenwald zur\u00fcck zur Hauptstra\u00dfe fanden wir in der N\u00e4he ein ruhig gelegenes Haus, an dem ein Schriftzug darauf hinweist, dass hier Zimmer angeboten werden. Die etwa 80&nbsp;qm gro\u00dfe Wohnung mit klimatisiertem Schlafzimmer, K\u00fcche und Bad f\u00fcr knapp 16&nbsp;\u20ac die Nacht entspricht eher unseren Vorstellungen. Zwei in unmittelbarer N\u00e4he befindliche Lokale, die nur von Einheimischen besucht werden und die nicht versuchen, den vermeintlichen Geschmack von Touristen zu treffen, komplettieren unser Gl\u00fcck. Das leckere Fr\u00fchst\u00fcck, das wir bereits genossen haben, l\u00e4sst jedenfalls viel erwarten. Nach unseren ersten 20&nbsp;km auf dem Fahrrad in Indien hatten wir damit die Unterkunft gefunden, in der wir uns einige Tage ausruhen wollen.<\/p>\n<p>Nach dem leckeren Fr\u00fchst\u00fcck richtete Dagmar die Unterkunft ein und Diez machte sich umgehend auf den Weg, eine SIM-Karte zu kaufen, mit der wir Zugang zum Internet und \u00fcber Skype zum deutschen Telefonnetz erhalten. Schlie\u00dflich wollten wir nicht, dass sich Dagmars Mutter Sorgen um uns macht, wenn sie in dieser spannenden Phase zu lange auf eine Nachricht warten muss und nach den Erfahrungen im Iran wissen wir, dass es sich hinziehen kann, bis wir wieder online sind.<\/p>\n<p>Indien ist voll von auf Hausw\u00e4nde gemalter Werbung der Mobilfunkanbieter. Es gibt auch unz\u00e4hlige Shops, die Mobilfunkvertr\u00e4ge verkaufen \u2013 die meisten von denen sind jedoch nicht legitimiert, Vertr\u00e4ge mit Ausl\u00e4ndern abzuschlie\u00dfen. In den Shops des nur etwa 1&nbsp;km entfernten lokalen Marktes wurde Diez daher noch nicht f\u00fcndig. Man riet ihm, ins gr\u00f6\u00dfere, etwa 13&nbsp;km entfernte Margao zu fahren, dort g\u00e4be es die Zweigstellen der Mobilfunkgesellschaften, die SIM-Karten an Ausl\u00e4nder verkaufen d\u00fcrfen. Der Aussage vertrauend, jeder in Margao w\u00fcrde wissen, wo diese Gesch\u00e4fte zu finden sind, machte sich Diez auf den Weg. Ganz so bekannt scheinen diese Gesch\u00e4fte nicht zu sein, denn nachdem Diez diversen widerspr\u00fcchlichen Wegbeschreibungen gefolgt war, kennt er sich inzwischen gut in Margao aus. Nach langem Umherirren fand er schlie\u00dflich die zust\u00e4ndige Vertretung von Vodafone. Dort teilte man ihm mit, man habe derzeit keine SIM-Karten und er m\u00f6ge es doch in der n\u00e4chsten Woche nochmals versuchen. Die Suche ging also weiter. Der n\u00e4chste Anbieter hatte zwar SIM-Karten, wollte jedoch Name, Anschrift und Telefonnummer einer indischen Referenzperson, z. B. des Vermieters. Damit konnte Diez nat\u00fcrlich erst dienen, nachdem er zur Unterkunft zur\u00fcckgefahren war. Doch noch immer konnte der Vertrag nicht geschlossen werden. Man teilte ihm erst nach seiner R\u00fcckkehr mit, dass noch ein Passbild fehle. Das h\u00e4tte er aus dem reichen Fundus, der in der Unterkunft lagert, mitbringen k\u00f6nnen \u2013 wenn man ihm dieses Erfordernis rechtzeitig mitgeteilt h\u00e4tte. Nochmals zur\u00fcckzufahren, h\u00e4tte zu lange gedauert und so machte sich Diez auf die Suche nach einem Studio, in dem er ein Passfoto erstellen lassen konnte. Der einzige Fotograf in akzeptabler Entfernung machte Mittagspause, sodass Diez erst gegen 16:30 Uhr das gew\u00fcnschte Passbild hatte. Bis die Karte mit Hilfe der sehr bem\u00fchten und hilfsbereiten Mitarbeiter des Shops freigeschaltet war, dauerte es noch etwa zwei Stunden. Der gesamte Aufwand und die 50&nbsp;km, die zur Beschaffung der SIM-Karte zus\u00e4tzlich gefahren wurde, sind allein schon durch die Freude gerechtfertigt, die wir Dagmars Mutter mit der Mitteilung bereitet haben, dass wir gut in Goa angekommen sind. Diez war froh, als er nach wenig Schlaf in den letzten beiden Tagen und nach den 75&nbsp;km des heutigen Tages endlich die seit Bandar Abbas nicht gewechselten Sachen zum Duschen ablegen konnte. Nach einem schmackhaften indischen Abendessen gleich nebenan fielen wir um 20:00 Uhr sehr m\u00fcde ins Bett.<\/p>\n<p><div class=\"leaflet-map WPLeafletMap\" style=\"height:500px; width:100%;\"><\/div><script>\nwindow.WPLeafletMapPlugin = window.WPLeafletMapPlugin || [];\nwindow.WPLeafletMapPlugin.push(function WPLeafletMapShortcode() {\/*<script>*\/\nvar baseUrl = atob('aHR0cHM6Ly97c30udGlsZS5vcGVuc3RyZWV0bWFwLm9yZy97en0ve3h9L3t5fS5wbmc=');\nvar base = (!baseUrl && window.MQ) ?\n    window.MQ.mapLayer() : L.tileLayer(baseUrl,\n        L.Util.extend({}, {\n            detectRetina: 0,\n        },\n        {\"subdomains\":\"abc\",\"noWrap\":false,\"maxZoom\":20}        )\n    );\n    var options = L.Util.extend({}, {\n        layers: [base],\n        attributionControl: false\n    },\n    {\"zoomControl\":false,\"scrollWheelZoom\":true,\"doubleClickZoom\":false,\"fitBounds\":true,\"minZoom\":0,\"maxZoom\":20,\"maxBounds\":null,\"attribution\":\"<a href=\\\"http:\\\/\\\/leafletjs.com\\\" title=\\\"A JS library for interactive maps\\\">Leaflet<\\\/a>; \\u00a9 <a href=\\\"http:\\\/\\\/www.openstreetmap.org\\\/copyright\\\">OpenStreetMap<\\\/a> contributors\"},\n    {});\nwindow.WPLeafletMapPlugin.createMap(options).setView([0,0],12);window.WPLeafletMapPlugin.createScale({});});<\/script>\n[elevation gpx=\/wp-content\/uploads\/gpx\/2017-09-06.gpx ]<br \/>\n[layerswitch ]<br \/>\n[fullscreen ]<br \/>\n[zoomhomemap =true ]<\/p>\n<section class=\"mySection\" data-featherlight-gallery=\"\" data-featherlight-filter=\"a.myAImg01\">\n\t<p class=\"cFlexAufnDatum\" style=\"margin-top: 0px;margin-bottom: 0px;padding-top: 10px;\"><span class=\"cFlexSpanAufnDatum\">Aufnahmedatum 06\/09\/2017<\/span><\/p>\t<div class=\"cFlexDivProFigures\" style=\"margin-top: 0px;margin-left: 0px;margin-bottom: 0px;\">\n\t\t<div class=\"cFlexColumnProImgAndCaption\">\n\t\t\t<div class=\"cFlexDivProImg\">\n\t\t\t\t<a target=\"_blank\" href=\"wp-content\\uploads\\images\\2017\\201709\\20170906_070333.jpg\" class=\"cFlexAInCaption\" rel=\"lightbox noopener noreferrer\"><img decoding=\"async\" class=\"cFlexImg\" src=\"wp-content\\uploads\\images\\2017\\201709\\Thumbs\\20170906_070333.jpg\" alt=\"Das n\u00f6rdliche Ende des 25 km langen Sandstrands in Goa\"\/><\/a>\n\t\t\t<\/div>\n\t\t\t<p class=\"cFlexCaptiontext\"><!-- 20170906_070333tjjxe.jpg -->Das n\u00f6rdliche Ende des 25 km langen Sandstrands in Goa&nbsp;&nbsp;<a class=\"cFlexAInCaption\" target=\"_blank\" href=\"https:\/\/www.google.com\/maps\/search\/15.354767,73.884261\/@15.354767,73.884261,13z\" rel=\"nobox noopener noreferrer\"><span class=\"tooltip\"><span class=\"myWo\">Wo?<\/span><span class=\"tooltiptext\">Nach Rechtsklick<br>au\u00dferhalb \u00f6ffnen<\/span><\/span><\/a><\/p>\n\t\t<\/div>\n\t<\/div>\n<\/section>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Um 4:00 Uhr Ortszeit landeten wir in Goa. 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